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Top 7: Von Plankton bis Jim Moriarty

Die Serien-Superschurken

Sie sind wahnsinnig, unberechenbar und aus unseren Lieblingsserien nicht wegzudenken – die Schurken. Was würde wohl passieren, wenn die unterschiedlichsten Antagonisten aus »Sherlock«, »Fargo« oder »Game Of Thrones« die Weltherrschaft übernehmen würden? Wir liefern euch die etwas andere Übersicht.
Geschrieben am
01 Jim Moriarty (»Sherlock«)
Er ist klug, attraktiv, auf seine sehr eigenwillige Weise charmant und hat mit seinem arroganten Auftreten nicht nur bei Sherlock Holmes einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Jim Moriarty ist ein besessener, rauschhafter Spieler, der es liebt, andere in die Irre zu führen und sie in die Falle tappen zu lassen. Die Weltherrschaft zu erlangen sollte für ihn ein Leichtes sein. Im Moment des Erfolgserlebnisses würde Moriarty wohl den klassischen Sonnenkönig geben und die Welt zurück ins 17. Jahrhundert schicken. Zumindest solange, bis ihn das Machtmonopol langweilt. Rätsel und Intrigen spinnen, aber das ohne Sherlock als Gegenpart? Wir geben ihm keine zwei Wochen. (MF)
02 Tyrell Wellick (»Mr. Robot«)
Im digitalen Zeitalter angekommen, ist Tyrell Wellick den anderen Schurken in einer Sache voraus: als hohes Tier bei E-Corp, einem der größten Multimedia-Konglomerate der Welt, weiß er sich gegenüber der Konkurrenz durchzusetzen. Mal versteckt intrigant, mal nicht vor kaltblütigem Mord zurückschreckend ist er definitiv eine der gefährlichsten Serienfiguren. Aber auch eine der arrogantesten und unvorsichtigsten, weshalb die eigentliche Strippenzieherin seine Frau ist, die es bestens versteht, ihren Mann unter Druck zu setzen. Was würden die beiden wohl als Präsident und First Lady bewirken? Unvorhersehbare, unüberlegte Handlungen, die zusammen wie das perfekte Kalkül aussehen. Vertrauen ist hier also komplett ausgeschlossen. (MF)
03 Lorne Malvo (»Fargo«)
Als einsamer Wolf zieht er durch Minnesota und lebt nach seinen eigenen Regeln. Mit seinem ruhigen Auftreten, der dunklen Stimme und der Eindringlichkeit, die er vermittelt, manipuliert Malvo die Menschen, die ihm begegnen. Verbrechen begeht er frei nach seiner eigenen Moral, wobei sich seine Selbstdarstellung schnell mal vom gewaltbereiten Robin Hood zum selbsternannten Messias wandelt. Als Weltherrscher würde er wohl schnell die bestehenden Gesetze und Moralvorstellungen umwerfen und frei nach dem Motto »What if you’re right and they’re wrong?« handeln. (MF)
04 Kilgrave (»Jessica Jones«)
Der wohl unberechenbarste Schurke unserer Liste ist nach Experimenten in seiner Kindheit, die eigentlich seine Genesung von einer neurodegenerativen Krankheit zum Ziel hatten, der Gedankenkontrolle mächtig. Getarnt hinter der sympathischen Fassade von Schauspieler David Tennant manipuliert der stets gut gekleidete Kilgrave seine Umgebung nicht nur, er steuert sie. Die eigenen Eltern direkt in den Tod befehlen? Der Psychopath braucht dafür nur Worte. Außerhalb des Marvel-Universums die Weltherrschaft zu erlangen, dürfte für ihn zum Sonntagsparzierung werden und zwar keiner in Richtung Wahllokal. Danach wären wir ihm gnadenlos ausgesetzt, es sei denn, Jessica Jones verfolgt seine Fährte. (LZ)
05 Daleks (»Doctor Who«)
Mit ihnen nimmt es wiederum Tennant als Doctor auf: Die Daleks sind von der Reinheit ihrer Rasse besessen und exterminieren alles, was nicht nach Qualle im Metallgewand aussieht. Wenn sie Menschen doch mal verschonen, dann um sie zu Versklaven. Die absolute Dominanz gegenüber allen Spezies ist ihr höheres Ziel, auch wenn sie das mit ihrem geringen Wortschatz so nicht Artikulieren können - nicht allen Spitzenpolitikern sind sie wegen dieses Makels unterlegen. Bei uns eine Präsidentschaft zu besetzen, würde allerdings voraussetzen, dass ihre Gefolgschaft die sinnfreien Machenschaften nicht hinterfragt, was angesichts der aktuellen politischen Lage wiederum nicht allzu unrealistisch sein dürfte. Obey, Obey! (LZ)
06 Plankton (»Spongebob Schwammkopf«)
Das Rezept des in Bikini Bottom so beliebten Krabbenburgers an sich reißen zu wollen, mag stupide klingen, der Plan von Plankton ist aber so simpel wie genial: wenn ihm durch die vielen Bullettenverkäufe früher oder später die gesamte Wirtschaft zu Füßen liegt, ist ein politischer Thron nicht mehr außer Reichweite. Auch wenn das Fast-Food unter seiner Weltherrschaft uns sicher einiges kosten würde, so wären wir längst abhängig vom Geschäft des Unterwasser-Ganoven. (LZ)
07 Joffrey Baratheon (»Game Of Thrones«)
Das gepuderte, überhebliche Muttersöhnchen oder auch die meist gehasste Serienfigur der Welt: Joffrey Baratheon hat schon für einige Memes und einen großen Shitstorm im Internet gesorgt. Doch stellt euch mal vor, wie eine Welt aussehen würde, wenn dem einstigen Herrscher der Sieben Königslande kein Gifttrank untergejubelt worden wäre und er nicht in King’s Landing, sondern in der realen Welt regieren würde. Unsere Theorie: er würde seine blutigen und willkürlichen Kämpfe wahrscheinlich über Social-Media austragen. Sein Status: »Haters gonna hate«. (MF)