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Crowdfunding und Trailer

Doku über »Ren & Stimpy«

Es gibt wenige Serien, die so einen nachhaltigen Eindruck auf die Möglichkeiten modernen Trickfilms hinterlassen, wie »Ren & Stimpy«. Die Dokumentation »Happy Happy, Joy Joy – The Ren & Stimpy Story« möchte die Geschichte dazu erzählen.
Geschrieben am
Im August 1991 begann eine neue Zeitrechnung im Zeichentrick: Die erste Folge von »Ren & Stimpy« wurde in den USA gesendet. Ein nervöser Chihuahua mit Stimmungsschwankungen und eine gutmütige Katze räumten auf mit den gängigen Vorstellungen davon, was eine Cartoon-Serie alles sein darf. Abgründig, aberwitzig, albern und vor allem vielschichtig in Bezug auf die Geschichten und Zeichnungen präsentierte John Kricfalusi seine Vision. Es wundert kaum, dass sich der Schöpfer einer derartig unkonventionellen Serie bereits kurze Zeit nach dem Sendestart mit den Verantwortlichen bei Nickelodeon kreativ verkrachte und 1993 rausgeworfen wurde. Das allein soll allerdings nicht der Inhalt von »Happy Happy, Joy Joy – The Ren & Stimpy Story« sein, einer Dokumentation, die sich aktuell im Crowdfunding-Status befindet. Weiterhin geht es um die Darstellung der popkulturellen Relevanz des Cartoons gehen.
Ron Cicero verdient seinen Lebensunterhalt mit der Produktion von Werbespots, sein langjähriger Freund und Kompagnon Kimo Easterwood dagegen drehte in der Vergangenheit Dokumentationen über Popkultur-Personen wie Chris Rock, Christina Aguilera und Billy Gibbons von ZZ Top, letzterer ebenfalls erklärter Fan von »Ren & Stimpy«. Gemeinsam sichteten sie bergeweise Archivmaterial, trafen Interview-Partner und arbeiteten sich durch die Geschichte eines der wegweisenden Cartoons der vergangenen Jahrzehnte.  

Die Crowdfunding-Kampagne läuft noch 10 Tage und hat bereits 91 % der angestrebten $70000 eingesammelt. Es sieht also gut aus, was die Realisierung des Projekts angeht. Wer seinen Teil dazu beitragen mag, findet die IndieGoGo-Seite hier.