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Neue Aktion von Shahak Shapira

Hassbotschaften vor der Twitter-Zentrale

Der Autor, Satiriker und Künstler Shahak Shapira macht mit einer öffentlichkeitswirksamen Aktion auf die Missstände bei Twitter aufmerksam.
Geschrieben am
»Wenn Twitter mich zwingt, diese Dinge zu sehen, dann müssen sie es auch sehen«, sagt Shahak Shapira, bevor er sich mit Sprühfarbe und Schablonen auf den Weg nach Hamburg macht. Dort befindet sich bekanntlich die Deutschland-Zentrale des sogenannten Kurznachrichtendienstes und der hat er heute etwas mitzuteilen. Sage und Schreibe 300 Hass-Tweets soll Shapira in den vergangenen Monate gemeldet haben, geantwortet hat Twitter aber gerade mal auf neun. Für den Satiriker der Anlass, die rassistischen, homophoben und sexistischen Botschaften vor den Büros von Twitter zu verewigen, damit die entsprechenden Mitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit über die menschenverachtenden Äußerungen stolpern.

Im Video mag sich der Effekt der Aktion in Grenzen halten, der Impuls für die Debatte bleibt aber nach wie vor wichtig, nimmt es doch nach wie vor kafkaeske Ausmaße an, wenn man die Betreiber hinter den sozialen Netzwerken für die Verbreitung von Hassbotschaften zur Verantwortung ziehen möchte. Anfang des Jahres sorgte Shapira noch mit der Kunstaktion »Yolocaust« für Aufsehen, mit der er öffentlichkeitswirksam in die zu diesem Zeitpunkt extrem aufgeheizte Debatte zur hiesigen Gedenkkultur platzte.